Mit der Gründung des Bayern-Parks vor 20 Jahren zog auch eine Herde Sikawild auf das Gelände in Reisbach, die im hinteren Teil des Parks auf einer großen Wiese leben.
Die Herde steht meist zusammen beim Grasen, während sich zwei, drei Tiere aufmerksam umsehen und nach Gefahr Ausschau halten. Obwohl sie die Zaungäste gewohnt sind, halten sie sich doch lieber etwas abseits – Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Die ursprünglich aus Japan, Nordchina und der Manschurei stammenden Tiere werden bis zu 1,30 Meter groß. Während das braune Sommerfell dunkle Flecken trägt, passen sich die Tiere im Winter durch eine hellbraune Färbung perfekt an die Landschaft an und sind damit für Feinde in freier Wildbahn kaum auszumachen. Die zwölf-köpfige Herde umfasst neben den Erwachsenen jährlich mehrere Jungtiere. Diese schauen neugierig zwischen den Beinen ihrer Artgenossen hervor und betrachten die Besucher aufmerksam.
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