Sie machten den Anfang: Das Rot- und Damwild war ursprünglich nur als Hobby gedacht. Doch als immer mehr tierliebe Familien mit ihren Kindern kamen, wurde aus dem Hobby der Vilstaler Wildpark.
Stolz, edel und aufmerksam weiden die Tiere auf einer großen Wiese hinter der Wildwasser-Rafting-Anlage. Kommt ihnen ein Besucher zu nahe, beäugt die Leitkuh aufmerksam das Geschehen.
Die im Park lebende Rotwildherde stammt ursprünglich aus Eurasien und Nordamerika. Die Herde umfasst derzeit sieben Tiere. Im mitteleuropäischen Raum zählt die Rasse mit dem weit verzweigten Geweih zum größten freilebenden Wildtier. Die Färbung des Haarkleides variiert mit den Jahreszeiten von einem roten Haselnussbraun bis hin zu einem hellen Graubraun.
Die Tiere der im Freizeitpark lebenden Damwildherde stammen ursprünglich aus Kleinasien und Nordamerika und leben seit 25 Jahren auf einer großen Wiese im hinteren Teil des Freizeitparkgeländes. Die heutige Herde umfasst 20 Tiere. Typisch für die Tierrasse sind das Schaufelgeweih der Männchen und das gefleckte Sommerfell. Mit einer Schulterhöhe von etwa einem Meter ist das Damwild kleiner als das Rotwild. Kulturgeschichtlich war der Damhirsch der Jagdgöttin Artemis geweiht.
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